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Bericht über den Ausflug 2011 - in den Ruhrpott: TVO Jedermänner beim BVB
Zu einem besonderen Erlebnis wurde der 11. Ausflug der Jedermänner aus Oberflockenbach in das Ruhrgebiet. Der gewählte Standort Dortmund ließ ein ausgiebiges Verweilen auf den Spuren des amtierenden deutschen Fußballmeisters zu. Gleich nach der Ankunft wurden wir von einer Fußballlegende der 60ziger Jahre durch das Borussenstadion geführt. „Aki Schmidt“ persönlich, der noch unter Sepp Herberger spielte, und an der WM 1958 teilnahm, führte uns durch alle Bereiche des größten deutschen Stadions. Am Folgetag wurden auch die Wurzeln des BVB besucht. Am Borsigplatz fanden wir die Heimat dieses Vereins, ganz in der Nähe der Stahlschmiede Hoesch. Fußballbegeisterte Arbeiter hatten diesen Verein dort, in dem ehemaligen Lokal „Zum Wildschütz“ gegründet. In der benachbarten Gründerkirche wurde für „Borussia“ gebetet. Natürlich durfte ein Stadionbesuch am Folgetag nicht fehlen, denn eine Siegerparty mit 80750 Zuschauern (4:0 gegen Augsburg) sollte man sich nicht entgehen lassen. Der Ausflug führte auch zur Villa Hügel der Fam. Krupp in Essen, wo deutsche Stahlgeschichte geschrieben wurde. Eine Sonderausstellung zeigte Originalfotos der Firmengeschichte welche mit großem Aufwand bereits um 1800 hergestellt wurden. Alfried Krupp hatte frühzeitig erkannt welch wichtiges Werbemittel Bilder sein können und dieses Mittel konsequent gefördert und eingesetzt. Zurück in Dortmund wurde abends erneut der BVB im Kabarett genossen. Bei „Lilli und Lollo“, der letzten Viererkette vor der Südtribüne erfuhren wir z.B. das 6 Bier einer Mahlzeit entsprechen und das siebte erst als Getränk gilt. Dass gewichtige Männer eine Senklunge tragen hörten wir dort auch zum ersten Mal… Der letzte Tag wurde genutzt um auch der Kohleförderung näher zu kommen. Im heutigem Weltkulturerbe Zeche Zollverein konnte man erahnen welch harter Arbeitstag von der Bergarbeitern gelebt werden musste. Kein Wunder, das die durchschnittliche Lebensdauer nur bei max. 45 Jahren lag. Auch hier holte uns der Fußball erneut ein als unser Führer an „Ente“ Lippens von Rot Weiß Essen erinnerte welcher im Spiel gegen Westf. Herne die gelbe Karte mit den Worten: „Ich verwarne ihnen“ empfing. Willi(Ente) Lippens Antwort: „Ich danke Sie“ führte dann allerdings zur roten Karte…. In Essen bestiegen wir dann erneut den ICE für die Rückfahrt um einen denkwürdigen Besuch in der Heimat von Kohle, Stahl und Fußball zu beenden. (RO)

Bericht über den Ausflug der Jedermänner 2010: Die Jedermänner dieses Jahr in Süditalien Die 10. Exkursion der TVO-Jedermänner sollte etwas Besonderes sein. Blieb man bisher in heimischen Gefilden, zog man diesmal den Kreis weiter und wählte als Ziel Kalabrien, sozusagen den Fuß des italienischen Stiefels. Nach dem Flug nach Bari ging es noch am Abend mit dem Mietwagen zum ersten Etappenziel Matera, im Herzen der Basilicata gelegen, das Geschichtsbewusste als Basisgebiet der Kreuzritter auf ihren Zügen ins Heilige Land kennen. Dieser Ort, geprägt von den Sassi, in die Berge getriebene Höhlen, die noch bis ins 19.Jahrhundert Menschen als Wohnung dienten, begeisterte die Gruppe, sodass man spontan die Weiterreise verschob und diesen Ort mit seiner mittelalterlichen, ans Gebirge „geklebten“ Bausubstanz eingehend besichtigte. Den Einheimischen machte man Freude, es hatte seit Mai nicht mehr geregnet, mit den Jedermännern kam er und zwar ausgiebig. Weiter ging die Fahrt quer durch die Gebirgsregion in der sich raue Natur mit fruchtbaren Feldern abwechselte. Schließlich erreichte man das Meer, an dem das Beach resort Cala Landrusa nun für 4 Tage Aufenthaltsort sein sollte. Das Wetter besserte sich zusehends und so wurde die Kombination von Sonne, Meer, Strand, gepflegter Wohnanlage und italienischer Küche absolute Garantie für einen gelungenen Kurzurlaub. Es wäre aber mit dem Selbstverständnis der Jedermänner nicht vereinbar, hätte man in dieser Atmosphäre auf den Sport verzichtet. Jeden Morgen war Schwimmen im Pool verabredet und zur Mittagszeit wurde das Markenzeichen der Jedermänner, das Fußballtennis, gepflegt. Wobei die italienischen Gäste etwas verständnislos blickten, entweder weil sie Fußballtennis nicht kannten oder weil bei der Mittagshitze sonst niemand Fußball spielt. Zahlreiche Ausflüge in Orte in der näheren Gebirgsregion, in der seit dem Mittelalter die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, rundeten das Programm ab. Besonderes Interesse fand das erst 1994 gegründete Karthäuserkloster, das besichtigt werden konnte und Gelegenheit bot, die Gewohnheiten der klösterlichen Gemeinschaft kennenzulernen. Am 5. Tag ging es dann mit dem nach einer Reifenpanne neu gerüsteten Mietwagen an der Küste entlang zurück nach Bari, von wo nach einem kurzen Spaziergang durchs Stadtzentrum der Heimflug angetreten wurde. Spass in kameradschaftlicher Runde, aber auch ausgeprägtes Gruppenverhalten bei der Einhaltung des Programms, zeichnete auch diesen Ausflug aus, der den Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben wird. Die Gruppe bedankt sich bei Rolf Ordelheide und Wolfgang Heilmann für die reibungslose Organisation und die anstrengende Aufgabe als Lenker des Mietautos.
Wer Lust bekommen hat, Gesundheitssport in kameradschaftlicher Atmosphäre zu betreiben: Die Jedermänner kennen keine Aufnahmebeschränkungen. Jeder ist zu den Übungsstunden montags in der Theodor-Heuß-Schule, 19:30 – 21.30 Uhr willkommen.
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